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Von der Kameralistik zur Doppik - NKF

Hinter dem Begriff NKF verbirgt sich wohl einer der größten Reformprozesse in der Geschichte des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens.

Am 21. November 2003 haben sich die Innenminister aller Bundesländer auf einer Konferenz in Jena darauf verständigt, eine Reformierung des Gemeindehaushaltsrechts vorzunehmen, in der die Umstellung von der kameralistischen (zahlungsorientierten) Darstellungsform zur doppischen (ressourcenorientierten) Darstellungsform des Haushalts- und Rechnungswesen erfolgt. (IMK - Beschlüsse)

In Anlehnung an diese Entscheidung verabschiedete das Land Nordrhein-Westfalen am 10. November 2004 als erstes Bundesland das NKFG (Neues Kommunales Finanzmanagementgesetz) und schuf damit die erste gesetzliche Grundlage für die Umstellung von der Kameralistik zur Doppik, welche am 01. Januar 2005 in Kraft trat.

Gemäß §1 des NKF Einführungsgesetz NRW - NKFGEG NRW müssen alle Gemeinden und Gemeindeverbände in NRW spätestens ab Stichtag 01. Januar 2009 ihre Geschäftsvorfälle nach dem System der doppelten Buchführung erfassen und eine Eröffnungsbilanz erstellen.

Während in NRW somit der späteste Termin für die Einführung des NKF gesetzlich auf den 01. Januar 2009 festgelegt wurde, haben auch andere Bundesländer ähnlich reagiert und die Einführung der kommunalen Eröffnungsbilanz mit Stichtagen versehen. So wird in Niedersachsen das NKR – Neues Kommunales Rechnungswesen ab dem 01. Januar 2012 Pflicht und in Sachsen-Anhalt soll die Doppik ab dem 01. Januar 2010 Einzug in die Kommunen erhalten.

 

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